Orange Blossom Special!

März 20, 2008

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Wie der eine oder andere vielleicht weiss, habe ich 1998 mal ein halbes Jahr als Praktikant bei Glitterhouse Records gearbeitet und bin dem Label und den Menschen immer noch aufs Freundschaftlichste verbunden. Seit diesem Jahr arbeite ich auch regelmäßig als Stage Hand beim Orange Blossom Special Festival, das seit ’97 jährlich im Garten der Firmenvilla stattfindet.

Folglich findet der Spass dieses Jahr zum 12. Male statt und trotzdem sich alles über die Jahre gut eingeschliffen hat, ist es jedes Mal eines und nicht selten das persönliche Highlight des Jahres. Und zwar hauptsächlich deshalb, weil es eben kein typisches Festival ist. Keine Alkleichen, keine Bouncers, keine Abzocke – sondern fast ausschliesslich nette Leute, tolle und sympathische Bands (sieht mal man von Chuck Prophet ab) und jede Menge Spass.

Normalerweise sind die Tickets immer innerhalb kürzester Zeit weg, dieses Jahr gibt es aber noch ein paar Restkarten, und so möchte ich hier mal kurz mit dem Finger drauf zeigen. Für schlappe 40 EUR gibt es vom 9.-11. Mai (Pfingsten) folgendes:

SIR SIMON
THE VIOLENT YEARS
HYACINTH HOUSE*
SHOOTING JOHN*
CLARA LUZIA
DEXTER JONES CIRCUS ORCHESTER
SCOTT MATTHEW
GISBERT ZU KNYPHAUSEN
RYKARDA PARASOL & THE TOWER RAVENS*
HANK SHIZZOE & THE DIRECTORS
TIMESBOLD*
MICHAEL J. SHEEHY & THE HIRED MOURNERS*
CUBA MISSOURI
THE AUDIENCE
THE GREAT CRUSADES
SCOUT NIBLETT*
MARY EPWORTH & THE JUBILEE BAND
GIRLS IN HAWAII

Ich kann also jedem, der musikalisch damit was anfangen kann, nur an Herz legen, sich dieses Festival anzutun. Ich sage euch: Sowas gibt es in dieser Form kein zweites Mal. Und bei der derzeitigen Lage der Musikindustrie muss man ja auch immer sagen: Wer weiss, wie lange es das noch gibt.

Orange Blossom Special

Und wenn ihr kommt: Sagt Hallo! Ich bin fast immer an der Bühne zu finden.

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listen to me whine.

März 11, 2008

Nicht zuletzt eine fette, selbst nach zwei Wochen noch nicht gänzlich abgeklungene Erkältung hat mich dazu gebracht, das lustige Alk,-Schoko,- und Web2.0-Fasten bis Ostern endgültig in die Tonne zu treten. Immerhin kann ich nun weitere drei Erkenntnisse meiner Lebenserfahrung zufügen:

1. Ausgehen, ohne was zu trinken ist für’n Arsch.

2. Selbst das beste alkoholfreie Bier ist noch schlechter als das schlechteste mit.

3. Social Networking is the Zeitfresser Number One.

Ausserdem bekamen mein Kollege und ich vorletzten Samstag eine mail von unserem Chef, der zumindest einem von uns eine Entlassung Ende März ankündigte, sollte sich die geschäftliche Situation bis dahin nicht massiv gebessert haben. Da wir diese bis zu einem gewissen Punkt selber beeinflussen können, arbeite ich seitdem wie besessen, was mich immerhin auch von der massiven Depression ablenkt, in die mich diese mail geschickt hat. Donnerstag war der erste Tag, an dem ich wieder etwas Land gesehen habe (zuvor habe ich allerdings Gott auf das Gröbste beschuldigt, angebrüllt und beleidigt… scheint geholfen zu haben.)

Aber vielleicht geht der Kelch mal mal wieder an mir vorbei. Vorletzten Samstag gab es bei Rock Berlin ein Zitat von Bonhöfer, das sinngemäß feststellte, dass Gott so grossartig ist, dass es einem Hoffnung für das ganze Leben geben sollte. Sehe ich auch so, und obwohl mir Gott trotz all meiner Fehler bislang immer den Arsch gerettet hat, bin ich manchmal so dermassen kleingläubig, das Gott schon mehrmals schreiend das Zimmer verlassen haben muss (wenn er wie ich wäre).

Und dann gibt es auch immer wieder Dinge wie diese, die einem die Brille wieder zurechtrücken…

Oh, sweet Jesus!

März 11, 2008

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via PCL