Lee Hazlewood R.I.P

August 6, 2007

We are sad to announce that LEE HAZLEWOOD has died peacefully at his home outside Las Vegas, USA, after a three year struggle with cancer. He celebrated his 78th birthday earlier this month surrounded by family and friends from around the world. He passed away on August 4th, 2007, in Henderson, Nevada, and is survived by his son Mark, his daughters Debbie and Samantha, and his devoted wife Jeane.

Advertisements

Who the fuck is Alice

August 2, 2007

Telefon und DSL funktionieren jetzt endlich, nachdem ich 9 Mal mit der hotline telefonieren musste. Neben irgendwelchen Problemen bei Alice selber stand leider nicht in der Aufbauanleitung, das die NTBA-Box mit dem Splitter verbunden werden muss, was auch die meisten Beschäftigten des Customer Service nicht wussten. Darüber hinaus funkionierte die Alice-Software für MacOS nicht und ich musste mit dem Menschen von der hotline einen manuellen Zugang konfigurieren. Dazu kommt noch, dass wir trotz Zusage nicht zurück gerufen wurden. Der Hammer ist allerdings, dass es nicht möglich ist, mit 2 Rechnern gleichzeitig über WLAN ins Netz zu gehen. Dafür müsste man sich extra einen Router kaufen.

Ich möchte nicht wissen, was die gute Stunde, die ich mit der hotline am Handy verbracht habe, kosten wird, aber eines weiss ich: Wenn uns die Gebüren dafür nicht komplett gut geschrieben werden, ist am nächsten Tag die Kündigung im Briefkasten.

After the Goldrush

August 1, 2007

Nachdem ich Sonntag abend vom Festival zurück war, liege ich heute erstmal mit einer fetten Erkältung im Bett und habe diverse Emotionen zu verarbeiten. Erstmal freue mich mich natürlich, das unser Gig beim Festival (oder sagt man da „Slot“?) ziemlich gut war. Wir waren etwas unlockerer und verkrampfter als bei der Fete de la Musique, aber immer noch okay.

Leider war das, wie sagt man dann immer so schön, „nicht unsere crowd“. Alle anderen Bands bedienten zumeist perfekt die verschiedenen Lager des Indie-Rock-Standarts (und sahen auch so aus) und haben durchgeknüppelt was das Zeug hielt – wir waren tatsächlich die einzigen, die soetwas wie Pausen und leere(re) Stellen in den Songs hatten. Das war füher auch mal anders, wenn ich an Codeine und Konsorten erinnern darf, ist aber wohl weitestgehend aus der Mode geraten (Immerhin sind Low noch aktiv, und Savoy Grand dürfte die letzt Band sein, für die die Pausen ebenso wichtig sind, wie die Töne).

Dazu kam noch, das der tendenziell desinteressierte FOH-Mensch die Summe ordentlich komprimiert hat, so dass überflüssiger Quatsch wie Dynamik an diesem Wochenende erst recht Pause hatte. Mir fiel mal wieder auf, wie sehr ich Thorsten Luck, den Mischer vom OBS, für seine Ohren und seinen Geschmack schätze.

Richtig scheisse war dann die Rückfahrt, bei der mir wahrscheinlich auf einer Raststätte meine Digitalkamera geklaut wurde – dass ich sie verloren habe, ist eher unwahrscheinlich. Ich hänge echt nicht sehr an Dingen, aber das tut schon deshalb weh, weil ich mir einen halbwegs adäquaten Ersatz dieses Jahr wohl nicht mehr leisten kann.

Und dann muss ich mich noch kräftig schämen, da ich mich eigentlich in der letzten Woche mit Walter treffen wollte, der in Berlin war – und ich es noch nicht mal hingekriegt habe, abzusagen. Die Tage vor dem Festival waren irre anstrengend, da hätte ich es wider erwarten nicht geschafft, aber ich hätte mich einfach melden müssen. Werde ich jetzt wohl nachholen müssen. Mist.

Ach ja: Seit dem wir ja ab heute zu Alice gewechselt sind, klappt gar nichts mehr, noch nicht mal das Telefon geht und der unglaublich langsame Service-Typ konnte sich das auch alles gar nicht erklären. Erst recht nicht, wieso ich mit dem PC meiner Freundin ins Internet komme, aber nicht mit meinem PowerBook. Bin gespannt, was die halbe Stunde Gespräch mit dem Handy kosten werden und habe grosse Lust, da ein ordentliches Faß wegen aufzumachen. Aber wahrscheinlich ist mir dass dann nächsten Monat eh egal und ich habe ich wieder viel wichtigere Dinge zu tun, um mich deswegen aufzuregen…