Pioneers of countryfication

Juli 19, 2007

Das eine Band wie Boss Hoss die Columbiahalle füllt (zweimal), liegt mit Sicherheit weniger an ihrer (wieauchimmergearteten) Qualität, als an der Entscheidung Universals, auf einen (schon lange fahrenden) Zug aufzuspringen und mal eben ordentlich Geld auszugeben. Sowas trifft natürlich immer die Falschen. Hätte es die richtigen (Im Sinne von: The good guys) getroffen, würden an diesem Samstag nicht The Twang, sondern diese Berliner Cowboyhutträger im Bassy spielen. So ist es aber nicht, und vielleicht sollte man sogar froh darüber sein.

Was ich aber eigentlich sagen sollte: Wenn sich jemand „Pioneers of countryfication“ auf die Website pappen darf, dann The Twang. Nee, eigentlich wollte ich sagen: Samstag abend gehe ich in den Bassy und schau mir The Twang an. Und freue mich sehr drauf. Ausserdem spielt Hartmut El Kurdi mit. Was alleine schon reichen sollte.

„Eine Mischung aus Freakshow, Ratespiel und Vortrag über die Möglichkeiten der Musiktransplantation in den Zeiten der Tonträgerabsatzkrise. Nicht zufällig sehen sie aus wie die ehemalige Vorgruppe von Siegfried & Roy, und damit kommentieren sie die nur an der Oberfläche eisern gültigen sexuellen Gesetze der Countrymusik und ihre ebenfalls nur scheinbare Glamour-Feindlichkeit. Twang ist ein Spaß, den jeder versteht, und einem guten Zweck dient er auch noch, indem verletzten, verstoßenen oder sonstwie ihrer Würde beraubten Liedern ein neues Zuhause gegeben wird.“
(Franz Dobler/Süddeutsche Zeitung)

Bis Samstag.

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