Ich bin immer noch völlig geplättet von dem unglaublichen Weihnachtsgeschenk, dass der Keks mir und sich in diesem Jahr gemacht hat. Nachdem ich die letzten Monate ständig geklagt habe, dass mein altes 12″ G4 PowerBook (867 Mhz) mittlerweile unerträglich langsam ist, hat sie mit einem Freund gesprochen, der Beziehungen zu einem Apple-Händler hat. Der hat für sie dann ein weisses MacBook mit 2Ghz mit einer neuen Festplatte und einen Akku wieder fit gemacht – und sie hats mir (und sich) geschenkt! Ihr alter Dell-Laptop macht nämlich auch schlapp, und jetzt können wir uns um das DIng prügeln
Das MacBook ist wirklich wesentlich schneller, alleine die Verwaltung der 20.000 iTunes Songs war für meinen alten G4 doch mittlerweile zu einer Zumutung geworden. Und alleine das aktuelle MacOS! Hach!
Danke!

Schöne Dinge 08
Dezember 25, 2008
das Bodenpersonal hat ja schonmal vorgelegt. Hier meine medialen Highlights in diesem Jahr:
Musik Top 20:
01-Scott Matthew – Scott Matthew
Normalerweise gar nicht mein Ding, wenn Männer so leiden, aber das ist sowas von entwaffned ehrlich und wunderschön…
02-The Hold Steady – Stay Positive
Der R-O-C-K kehrt mit einer Art ‘Konzeptalbum’ in mein Leben zurück und es ist sogar ein Gitarrensolo drauf, das ich toll finde. Was für Songs. Wow.
03-Giant Sand – ProVisions
Howe Gelb ist einer meiner ewigen Lieblinge, diesmal mit dem besten Album seit ‘Chores of Enchantment’. Allein seine Stimme tröstet mich in dunklen Stunden.
04-Robert Forster – The Evangelist
Grant McLennan ist 2 Jahre tot und Forster macht sein bestes und bewegendstes Soloalbum.
05-Singer - Unhistories
Wunderschöne, freie Rockmusik im Geiste von Trout Mask Replika und Post-Rock.
06-Fleet Foxes – s/t
Watt fürs Herz! Als wären CSN&Y in den 80gern geboren worden. Leider etwas zu glatt produziert.
07-Rachel Harrington – City of Refuge
Ihr erstes Album war meine Nummer 1 letztes Jahr, dieses Mal für den Grammy nominiert. Old Time /Country mit soviel Herz wie Können.
08-Dziuks Küche – Freche Tattoos auf blutjungen Bankiers
Mehr Chansonesk als früher, dafür textlich noch tiefer – und mit einem sehr heftigen Ausflug ins Plakative (Halber Staat).
09-Lucinda Williams - Little Honey
Hat mich in den letzten Jahren eher gelangweilt, aber der neue Mann und der neue Produzent scheinen ein Wunder bewirkt zu haben.
10-Calexico - Carried To Dust
Alte Lieblings mit einer katastrophalen letzten Platte. Haben immer noch nicht wieder die alte Form, but it’s getting there
Der Rest:
11-Bonnie „Prince“ Billy - Is It the Sea
12-Silver Jews – Lookout Mountain, Lookout Sea
13-Markus Rill – The Things That Count
14-The Felice Brothers – The Felice Brothers
15-James McMurtry - Just Us Kids
16-Portishead – Third
17-Willard Grant Conspiracy - Pilgrim Road
18-Billy Don Burns - The Berlin Tapes
19-Cut In The Hill Gang – Hung Up
20-Bonnie „Prince“ Billy - Lie Down in the Light
Bester Song:
First Aid Kit – Tiger Mountain Peasant Song
Bücher:
Bestes (belletristik) Buch: William P. Young – The Shack
Bestes Sachbuch: David N. Meyer – Twenty Thousand Roads. The Ballad of Gram Parsons
Theologie: Peter Rollins – The Fidelity of Betrayal
Konzert:
Scott Matthew – Berlin, Babylon (Mai)
Filme:
Für mich gab es vier Filme, die mich wirklich begeistert bzw. bewegt haben. Als unangefochtenes Meisterwerk glänzt da ‘No Country For Old Men’, den ich als instant classic wahrgenommen habe. es gibt da einen Drehbuchschreiber aus Santa Monica, der auf seinem Blog Filme analysiert, sehr lesenswert für jeden, der sich näher damit auseinandersetzt. Gerade zu No Country hat er interessante Sachen geschrieben.
Der zweite Film kam auch von den Cohens und heisst ‘Burn after reading’. Kommt als lustige, leichte Komödie daher, ist aber sehr tiefgründig. Auch hier kann ich an Todd Alcott verweisen
Bereits 06 gedreht, aber in D. erst jetzt in die Kinos gekommen ist eine kleine Independent-Produktion namens ‘Old Joy’, in den ich zunächst nur gegangen bin, weil einer meiner all-time favourite musicians dort eine Hauptrolle spielt: Will Oldham. Er hat ja schon in einigen Filmen gespielt, die ich aber alle nicht kenne; ich kenne aber sein Bühnengebaren und empfand die Figur in dem Film als sehr kongruent. Es geht um ein Wochenende zweier alter Freunde, der eine (Daniel London) richtet sich in seinem bürgerlichen Leben ein, während das Leben des anderen (Oldham) grade zerfällt. Trotz der gemeinsamen Vergangenheit finden beide fast keine gemeinsame Ebene mehr. Sehr ‘indie’, aber trotzdem sehr berührend.
Und zum Schluss natürlich: Wall-E. Der beste animierte Film, den ich je gesehen habe. Trotz der platten Story.
Coopie ‘n me
Dezember 4, 2008
Da hat Freund Skinny Dennis ja mal einen echten Schatz bei YouTube gehoben: Shorty mit ‘Coopie ‘n me’! Ich muss ja leider zugeben, dass ich die Band damals noch nicht kannte, mir fiel sie erst auf, als sie sich in US Maple umbenannten und kurz darauf (‘95) eine meiner ewigen Lieblingsplatten aufnahmen: Long hair in three stages. SO musste sich das anhören, wenn man den Ball von Trout Mask Replica aufnehmen und ins neue Jahrtausend kicken wollte. Ca. 2002 habe ich US Maple auch mal live im Knaack gesehen, und sie eröffneten da nochmal eine ganz neue Dimension von Rock-Dekonstruktion.
2004 lerne ich dann ein Pärchen kennen, dass gerade eine Tiki-Bar in Berlin eröffnete, und Stefan erzählte mir, das er Johnson und Shippy noch auch seiner Zeit in Chicago kannte. Er hatte öfters ihr Haus gehütet, wenn sie mal auf Tour waren und wusste zu berichten, dass die beiden alle 2 Jahre ihre gesamte Habe entsorgten, sich ein neues Haus suchten und sich komplett neu mit Möbeln vom Sperrmüll einrichteten…
Thom Yorke
Dezember 4, 2008
Ich lache jetzt schon seit 2 Tagen über diesen Auftritt Thom Yorkes in einer Quiz show…
















































